ITAP - Initiative Togo Action Plus e.V.

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Flüchtlingsinitiative gegen Diktatur, Rassismus und Kolonialismus

Photos from ITAP - Initiative Togo Action Plus e.V.'s post 16/06/2026

Gemeinsame Zeit an der Ostsee

Unser jährlicher Sommerausflug an die Ostsee hat begonnen. Bei schöner Atmosphäre haben wir die Zeit am Meer genossen und tolle Erinnerungen festgehalten. Vielen Dank an die Organisator*innen und alle, die dabei waren!

16/06/2026

Wir suchen noch ehrenamtliche Deutschkursleiter*innen (01. September 2026 -11. Dezember 2026)

Du hast Spaß am Unterrichten und Lust ehrenamtlich tätig zu werden?

Wir suchen noch Leute, die vom 01. September 2026 – 11. Dezember 2026 einmal wöchentlich für zwei Stunden unterrichten.
Die Kurse finden in unterschiedlichen Blöcken statt: 10–12 Uhr, 16–18 Uhr und 18–20 Uhr.

Du kannst vorab gerne mal vorbeischauen und hospitieren. Vorkenntnisse im Unterrichten sind von Vorteil, sind aber absolut keine Pflicht.

Wir bieten die Kursstufen A1.1, A1.2, A2.1, A2.2 , B1, B2 und C1 an.

Wir suchen zuverlässige Personen, die dazu bereit sind, regelmäßig einmal in der Woche Unterricht zu geben.

Wenn Du Interesse hast, bei uns mitzumachen, würden wir uns über ein Kennenlerngespräch freuen.

Kontakte: [email protected]
ITAP e. V.
Colbestraße 19
10247 Berlin-Friedrichshain
Webseite:www.togoactionplus.de
Facebook:ITAP-Initiative Togo Action Plus e. V.

Wir sind auch telefonisch erreichbar.
Tel. 030 / 488 114 77

WIR FREUEN UNS AUF DEINE UNTERSTÜTZUNG!

25/05/2026

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass die Asylregelleistungen verfassungswidrig waren, doch die Betroffenen gehen leer aus.

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Höhe der Asylregelleistungen sorgt für scharfe Kritik. Zwar stellten die Richter fest, dass die bisherigen Leistungen für Asylsuchende zu niedrig und damit mit der Menschenwürde aus dem Grundgesetz unvereinbar seien. Doch trotz dieser deutlichen Feststellung ordnete das Gericht keine rückwirkenden Nachzahlungen an. Für viele Betroffene bedeutet das: Das Existenzminimum wurde ihnen jahrelang verfassungswidrig vorenthalten ohne Konsequenzen für den Staat.

Die Entscheidung offenbart einen grundlegenden Widerspruch. Wenn Leistungen gegen die Verfassung verstoßen, weil sie das menschenwürdige Existenzminimum unterschreiten, stellt sich die Frage, warum diejenigen, die unter diesen Bedingungen leben mussten, keinen Ausgleich erhalten.

Besonders problematisch erscheint dabei das Signal, das von der Entscheidung ausgeht. Das Gericht bestätigt einerseits, dass der Staat seine Pflicht verletzt habe, die Würde aller Menschen zu schützen unabhängig von Herkunft oder Aufenthaltsstatus. Andererseits bleiben die konkreten Folgen für die Verantwortlichen gering. Für die Betroffenen jedoch waren die Konsequenzen real: weniger Geld für Nahrung, Kleidung, Hygiene und gesellschaftliche Teilhabe.

Die fehlende Nachzahlung wirkt daher wie ein politischer Kompromiss auf dem Rücken der Schwächsten. Wer jahrelang unter dem Existenzminimum leben musste, erhält zwar nun juristische Bestätigung seines Anspruchs aber keinen materiellen Ausgleich. Das Vertrauen in den Rechtsstaat könnte dadurch Schaden nehmen. Denn für viele entsteht der Eindruck: Selbst wenn staatliches Handeln verfassungswidrig war, bleiben die Folgen für die Betroffenen folgenlos.

Gerade in einem Sozialstaat müsste jedoch gelten: Wo Unrecht festgestellt wird, muss auch Wiedergutmachung erfolgen. Alles andere hinterlässt einen bitteren Beigeschmack.

Dazu eine äußerst präzise erste Einordnung von Rechtsanwalt Volker Gerloff:

ra-gerloff.de

Todeszone Mittelmeer: Als Wal wäre ihnen das nicht passiert 14/04/2026

Menschlichkeit kennt keine Grenzen

Wann hört das Mittelmeer endlich auf, ein Ort des Todes für Geflüchtete zu sein?

Menschen in Not dürfen nicht im Stich gelassen werden. Jeder Mensch hat das Recht auf Leben und auf Hilfe in einer akuten Gefahrensituation. Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, sicherzustellen, dass Seenotrettung im Mittelmeer konsequent, schnell und ohne politische Verzögerungen erfolgt.

Wir fordern die Verantwortlichen in der Europäischen Union und ihren Mitgliedstaaten auf, ihrer humanitären Pflicht nachzukommen:

Rettungsmissionen müssen ausgebaut statt eingeschränkt werden.

Die Kriminalisierung ziviler Seenotretter, etwa von Organisationen wie SOS Méditerranée oder Médecins Sans Frontières, muss beendet werden.

Kein Mensch darf aus politischen Gründen sterben. Menschlichkeit, Solidarität und die Einhaltung internationalen Rechts müssen im Mittelpunkt stehen.

Jetzt ist die Zeit zu handeln.

Bitte lest den folgenden Kommentar der taz:

Todeszone Mittelmeer: Als Wal wäre ihnen das nicht passiert Das Massensterben von Migranten auf See ging auch diese Woche weiter. Doch für unsere Mitmenschen dort gibt es keinen Liveticker und kein Mitleid.

11/02/2026

Wir sind wütend! Über die aktuelle Entwicklung in der Integrationspolitik.

In Deutschland werden gerade Integrationskurse für Geflüchtete und Zugewanderte deutlich eingeschränkt oder vorübergehend blockiert.

Ein genereller Zulassungsstopp verhindert, dass Menschen Zugang zu Bildungs-, Arbeits- oder Integrationsangeboten erhalten, die entscheidend für ihre gesellschaftliche Teilhabe sind. Wer von solchen Möglichkeiten ausgeschlossen wird, hat weniger Chancen, soziale Kontakte aufzubauen, Qualifikationen zu erwerben oder berufliche Perspektiven zu entwickeln. Das Risiko von sozialer Isolation steigt, insbesondere bei Personen, die ohnehin bereits benachteiligt sind.

Diese Isolation wirkt sich nicht nur auf das individuelle Wohlbefinden aus, sondern hat auch langfristige strukturelle Folgen. Ohne Zugang zu Weiterbildung oder formaler Anerkennung von Kompetenzen bleiben viele Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen oder sind vollständig vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen. Schlechtere Jobchancen führen wiederum zu geringeren Einkommen, unsicheren Lebensverhältnissen und eingeschränkter sozialer Mobilität.

Auf gesellschaftlicher Ebene verstärkt ein solcher Zulassungsstopp bestehende Ungleichheiten. Statt Chancengleichheit zu fördern, werden soziale Unterschiede verfestigt und teilweise sogar verschärft. Bestimmte Gruppen bleiben dauerhaft vom gesellschaftlichen Fortschritt ausgeschlossen, was das Risiko von Parallelstrukturen, Frustration und sozialer Spannungen erhöht. Langfristig kann dies das gesellschaftliche Zusammenleben schwächen und dem wirtschaftlichen sowie sozialen Zusammenhalt schaden.

Wir Initiative Togo Action Plus fordern ein Ende pauschaler Zulassungsstopps. Sie schließen Menschen aus, statt Chancen zu eröffnen, und verschärfen soziale Ungleichheit. Wer Bildung, Arbeit und Teilhabe blockiert, nimmt Isolation, Perspektivlosigkeit und prekäre Lebensverhältnisse bewusst in Kauf. Das ist sozial ungerecht und gesellschaftlich kurzsichtig.

Zugang zu Chancen darf kein Privileg sein. Wir verlangen faire, transparente und menschenwürdige Regelungen, die Potenziale fördern, statt sie zu verhindern. Teilhabe ist kein Luxus, sondern ein Recht. Eine Gesellschaft, die ausschließt, verliert – an Zusammenhalt, an Zukunft und an Menschlichkeit.

Die Sprache verbindet!

30/01/2026

Erfolgsmeldung aus unserem Sprachkurs

Wir freuen uns sehr, eine gute Nachricht teilen zu dürfen:
Eine unserer Schülerinnen hat erfolgreich die B2-Prüfung bestanden – herzlichen Glückwunsch!

Unser besonderer Dank gilt den Kursleiter*innen sowie allen Unterstützer*innen, die uns sowohl moralisch als auch finanziell begleiten. Durch ihre wertvolle Unterstützung ermöglichen sie es unseren Teilnehmer*innen, die deutsche Sprache zu erlernen und ihre Ziele zu erreichen.

Auch im Jahr 2025 konnten bereits viele unserer Schüler*innen erfolgreich die B1-Prüfung bestehen. Diese Erfolge bestätigen unsere Arbeit und motivieren uns, diesen Weg weiterzugehen.

Unsere Kurse zeichnen sich durch eine positive Lernatmosphäre sowie ein familiäres und vertrauensvolles Miteinander aus. Diese Werte bilden die Grundlage unserer ehrenamtlichen Tätigkeit und unseres gemeinsamen Erfolgs.

Wir sind stolz auf alle unsere Lernenden und danken allen, die zu diesen Erfolgen beitragen.

Die Sprache verbindet Menschen, Kulturen und eröffnet Wege zu Zukunft und Partizipation.

Bildung darf kein Luxus sein - Hilf mit!, organized by ITAP e.V. 30/01/2026

Danke für Ihre Unterstützung – helfen Sie uns, weiterzumachen

Liebe Leute,

vielen Dank, dass Sie ITAP e. V. in der Vergangenheit unterstützt haben. Ihre Spende hat dazu beigetragen, dass Geflüchtete und Migrant*innen bei uns Deutsch lernen und erste Schritte in ein selbstbestimmtes Leben gehen konnten.

Auch heute sind unsere Deutschkurse von A1 bis C1 für viele Teilnehmende ein wichtiger Ort des Ankommens und der Orientierung. Unsere Arbeit ist weiterhin vollständig spendenfinanziert – und ohne Unterstützung können wir den Unterricht nicht langfristig sichern.

Seit 12 Jahren koordiniert Komi unsere Kurse mit großem persönlichem Einsatz und völlig unentgeltlich. Er sorgt für Kontinuität, Qualität und dafür, dass Lernen in einem geschützten Raum möglich bleibt.

Um diese Arbeit fortzusetzen, haben wir eine neue Spendenkampagne gestartet.

👉 Wenn Sie uns erneut unterstützen möchten:
https://gofund.me/ad265ba29

Jeder Beitrag hilft – und macht einen echten Unterschied.
Vielen Dank für Ihre Solidarität und Ihr Vertrauen in unsere Arbeit.

Herzliche Grüße
ITAP e. V.

Bildung darf kein Luxus sein - Hilf mit!, organized by ITAP e.V. Seit 2012 bietet ITAP e. V. in Berlin-Friedrichshain kostengünstige Deut… ITAP e.V. braucht deine Unterstützung für Bildung darf kein Luxus sein - Hilf mit!

Bildung darf kein Luxus sein - Hilf mit!, organized by ITAP e.V. 30/01/2026

Creating Opportunities Together – Supporting German Language Courses for Refugees and Migrants

Dear Sir or Madam,

Language is more than communication – it is the key to education, employment, and social participation.
Since 2012, ITAP e. V. in Berlin-Friedrichshain has been providing refugees and migrants with access to exactly this opportunity through affordable German language courses from A1 to C1.

For many of our participants, their first German course is the first step toward an independent life – a step toward integration, self-reliance, and future prospects.

Our work is entirely funded by donations. To ensure that we can continue offering these courses in the long term, we rely on committed partners who are willing to take responsibility and actively contribute to social cohesion.

What makes ITAP e. V. special:
Our courses are organized by people with their own experiences of flight and migration and supported by dedicated volunteers. Together, they create a safe and welcoming space for learning, arriving, and building trust.

A key role is played by our integration coordinator, Komi, who has been coordinating this work for over 12 years – entirely on a voluntary basis. He organizes courses, supports participants, mentors volunteers, and ensures continuity and quality. His own integration experience gives his work particular depth and credibility.

To continue this important educational work, we have launched a fundraising campaign.

Your support has a direct impact:

You help secure the ongoing operation of our courses

You enable access to education and social participation

You invest sustainably in integration and social responsibility

👉 Support us now:
https://gofund.me/ad265ba29

Every contribution – whether a one-time donation or part of your corporate social engagement – makes a tangible difference.

We would be happy to answer any questions, provide further information, or explore opportunities for collaboration.

Thank you very much for your solidarity and your commitment to an open and just society.

Kind regards,
ITAP e. V.

Bildung darf kein Luxus sein - Hilf mit!, organized by ITAP e.V. Seit 2012 bietet ITAP e. V. in Berlin-Friedrichshain kostengünstige Deut… ITAP e.V. braucht deine Unterstützung für Bildung darf kein Luxus sein - Hilf mit!

30/01/2026

Die engagierte Zoé Jamilia Köksal hat am Dienstag, den 11. November 2025, für ihr Engagement bei der ITAP einen der Jugendengagementpreise Friedrichshain-Kreuzberg 2025 erhalten.
Unsere herzlichen Glückwünsche!

Link zum Artikel: Jugendengagementpreis 2025, Leidenschaft, Mut und ein großes Herz für Menschen, die Unterstützung brauchen

https://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/aktuelles/bezirksticker/2025/jugendengagementpreis-2025-leidenschaft-mut-und-ein-grosses-herz-fuer-menschen-die-unterstuetzung-brauchen-1624052.php

Für die Kreuzbergerin Zoé Jamilia Köksal ist Engagement selbstverständlich
Bild: Sabine Böhnig

Photos from ITAP - Initiative Togo Action Plus e.V.'s post 30/01/2026

Wenn Engagement Früchte trägt

Zoé Jamilia Köksal auf dem Dach von Friedrichshain-Kreuzberg

Was ursprünglich nur aus Leidenschaft begann, hat sich zu einem echten Engagement entwickelt.
Getrieben von dem Wunsch, ihre Fähigkeiten in den Dienst anderer zu stellen, engagiert sich Zoé Jamilia Köksal mit viel Energie und Überzeugung, um Menschen mit Migrationshintergrund beim Erlernen und Anwenden der deutschen Sprache zu unterstützen.

Diese Leidenschaft führte sie zu ITAP e.V., wo sie als Kursleiterin tätig ist, in einem Verein, der sich der sprachlichen und sozialen Inklusion als zentralem Ziel verschrieben hat.

Dieses Engagement wurde am Dienstag, den 11. November 2025, auf höchster Bezirksebene geehrt: Zoé Jamilia Köksal gehört nun zu den Preisträger*innen des Jugendengagementpreises Friedrichshain-Kreuzberg 2025.

Die feierliche Preisverleihung fand im Kiezraum des Dragonerareals, Mehringdamm statt, in einer warmen und emotionalen Atmosphäre.
Drei junge Menschen wurden für ihr beispielhaftes Engagement ausgezeichnet: Lykka Maibaum, Shaun Winter und Zoé Jamilia Köksal.

Besonders erwähnenswert ist, dass die Veranstaltung parallel zur Abschlusspräsentation der Projekte der Kinder und Jugendjury 2025 stattfand, ein eindrucksvoller Moment, der die Kreativität, Vielfalt und das Engagement der Berliner Jugend sichtbar machte.

Diese Auszeichnung würdigt einen inspirierenden Werdegang, geprägt von Ausdauer, Empathie und Tatkraft. Sie unterstreicht zugleich die Bedeutung von Freiwilligenarbeit und Bildungsengagement für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine solidarische Gemeinschaft.

„Wir sind überzeugt, dass diese Auszeichnung erst der Anfang eines vielversprechenden Weges ist, der zu weiteren Anerkennungen für ihr Engagement und ihren positiven Beitrag zur Gemeinschaft führen wird.
Wir gratulieren Zoé von Herzen und wünschen ihr weiterhin viel Erfolg und Erfüllung in ihrer Arbeit im Dienst der Jugend und der Gesellschaft“,
erklärt Komi Edzro, Leiter von itap.eV.

Mit dieser Auszeichnung verkörpert Zoé Jamilia Köksal auf eindrucksvolle Weise die Mission und Werte von ITAP e.V.: Engagement, Teilhabe und Weitergabe von Wissen als starke Werkzeuge für eine inklusive und offene Zukunft.

K. Coco Locoh

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