26/06/2026
Unsere kommende Ausstellung im Polnischen Institut Berlin:
🌾 Vernissage: Ein Bauer ging ins Holz. Nahrungsmittelproduktion in Zeiten der Polykrise
Vernissage: 7.07.2026, 19:00 Uhr
Ausstellung: 8.07-18.09.2026
Eine Gruppenausstellung in der Galerie des Polnischen Instituts, kuratiert von Aleksandra Jach.
Künstler*innen:, Marwa Arsanios, Foil and Soil (Magdalena Pietryszyn, Magdalena Skowyra), Dagna Jakubowska, Asunción Molinos Gordo, Małgorzata Mycek, Alicja Rogalska, Patryk Różycki, Daniela Zambrano Almidón
Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf das in vielen europäischen Sprachen bekannte Kinderlied „Ein Bauer ging ins Holz“. Der Text des Liedes vermittelt Kindern, wie durch das Eingehen immer neuer Bündnisse Gemeinschaft und Wechselbeziehungen zwischen den Arten entstehen.
Gezeigt werden Arbeiten von acht Künstler*innen aus verschiedenen Ländern (darunter auch aus Polen). Die Ausstellung stellt die Notwendigkeit zur Gewährleistung von Ernährungssicherheit angesichts globaler Herausforderungen in den Bereichen Klima, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik in den Mittelpunkt. Sie zeigt die Kosten dieser – zuweilen illusorischen – Planungssicherheit und stellt die Frage: Wie kann es gelingen, ein widerstandsfähiges System aufzubauen, das weder unseren Planeten zerstört noch die Menschen, die es mitgestalten?
24/06/2026
As part of the ongoing Polish Art Week / 7th Avant Art Festival Berlin 2026 , we warmly recommend an exceptional evening tomorrow at .green.
Experience the genre-defying collaboration of Teoniki Rożynek, Dominika Korzeniecka, Qba Janicki and Tymek Papior, whose work bridges contemporary composition, improvisation and electroacoustic sound. The programme continues with the unique vocal landscapes of Antonina Nowacka, one of the most distinctive voices of the Polish experimental scene, before culminating in a hypnotic audiovisual performance by legendary electronic musician Drew McDowall and visual artist Pedro Maia.
silent green (Kuppelhalle) / 25 June 2026 / start: 19:00
More info & tickets: https://polishartweek.com/2026
Avant Art Festival
24/06/2026
Auch während der Jüdische Woche Leipzig vergessen wir nicht das laufende Andrzej-Wajda-Jahr und bringen am Donnerstag einen Klassiker des Meister-Regisseurs zurück auf die Leinwand:
📅 25.06.2026 / 20:00 / Leipzig / Polnisches Institut / Eintritt frei
📽️ KORCZAK
Spielfilm, R: Andrzej Wajda, D/PL 1990, 113 min, dt. Fassung
Einführung: 🎤 Rainer Mende (Polnisches Institut)
Am 6. März 2026 wäre Andrzej Wajda 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass hat der Senat der Republik Polen am 14. Mai 2025 das Jahr 2026 offiziell als „Andrzej-Wajda-Jahr“ ausgerufen. In diesem Rahmen zeigt das Polnische Institut einen Klassiker des Regisseurs, der in Deutschland und Polen produziert wurde. Jüdische Motive tauchen im Œuvre Wajdas, der 2000 den Oscar für sein Lebenswerk erhielt, immer wieder auf, aber selten standen sie so im Mittelpunkt wie in dieser eindrucksvollen Filmbiografie.
In „Korczak“ erzählt Wajda von den letzten Wochen im Leben des jüdisch-polnischen Arztes, Schriftstellers und Pädagogen Janusz Korczak. Im Jahr 1942 leitete Korczak während der deutschen NS-Besatzung Polens ein Waisenhaus für jüdische Kinder im Warschauer Getto. Sein Leben wurde zur Legende, als ihn die SS zwang, „seine Kinder“ zum Zug nach Treblinka zu führen. Er verzichtete darauf, sein eigenes Leben zu retten, und ging freiwillig mit ihnen in den Tod.
Wajdas Film nach einem Drehbuch von Agnieszka Holland ist das berührende Porträt eines Menschen, der die ihm anvertrauten Kinder selbst in schwierigster Zeit zu Gerechtigkeit, Brüderlichkeit und Toleranz erzieht. In schlichten Schwarz-Weiß-Bildern inszenierte er den Erfinder des „kleinen Königs“ Maciuś als engagierte und selbstbewusste, aber gleichzeitig leidenschaftliche und empathische Person.
Veranstalter: Veranstalter: Polnisches Institut Berlin – Filiale Leipzig im Rahmen der Jüdischen Woche in Leipzig
22/06/2026
Unser Programm zur ✡️ Jüdische Woche Leipzig geht am Dienstagabend mit einer Deutschland-Filmpremiere in Anwesenheit der Regisseurin weiter:
📅 23.06.2026 / 20:00 / Leipzig / Polnisches Institut / Eintritt frei
📽️ KLARNET / CLARINET
Spielfilm, R/B: Tola Jasionowska, PL 2025, 101 min, OmeU
zu Gast: 🎤 Tola Jasionowska (Regisseurin)
Das 5.000-Seelen-Nest Sejny liegt im äußersten Nordosten Polens, kurz vor der Grenze zu Litauen. Die dünn besiedelte Umgebung voller Seen, Felder und Wälder ist zwar idyllisch, aber für junge Leute hat die kleinste Kreisstadt Polens nicht viel zu bieten – zum Beispiel für die 20-jährige Łucja (Weronika Humaj), die es sich mit ihrer Klarinette in der provinziellen Ereignislosigkeit eingerichtet hat. Das örtliche Klezmer-Orchester fragt zwar immer mal wieder an, ob Łucja nicht in der Weißen Synagoge mitspielen wolle, aber die musiziert lieber für sich alleine.
Überhaupt weiß sie nicht so richtig, was sie mit sich anfangen soll. Eine Ausbildung zur Kindergärtnerin? Ein Studium? Łucja kann sich nicht entscheiden und hält sich vorerst mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Musik als Beruf kommt für sie nicht in Frage. Doch dann kehrt ein geheimnisvoller Mann (Andrzej Chyra) nach 20 Jahren wieder nach Sejny zurück und mit ihm tauchen Fragen auf. Weiß er etwas über die Vergangenheit ihrer Familie, was ihr bisher verheimlicht wurde? Łucja beginnt auf eigene Faust zu forschen und deckt Verschwiegenes auf – nicht nur über die vielen Frauen ihrer Familie, sondern auch über sich selbst.
Veranstalter: Polnisches Institut Berlin – Filiale Leipzig im Rahmen der Jüdischen Woche in Leipzig
[Foto © Evolutionary Picture]
21/06/2026
Pünktlich mit der Fête de la musique beginnen heute die französischen Tage "Franko.Folie!" und bringen bis zum Nationalfeiertag am 14. Juli auch polnische Kultur nach Magdeburg.de:
📅 21.06.–14.07.2026 / Magdeburg / Moritzhof und andere Orte
🇫🇷 FRANKO.FOLIE! Französische Tage / Gastland: 🇵🇱 Polen
Seit 2008 veranstaltet der Moritzhof in Kooperation mit dem Institut français Sachsen-Anhalt jährlich die Französischen Tage. Gemeinsam mit einem landesweiten Netzwerk an Kooperationspartner*innen macht sie die französische Kultur in all ihren Facetten erlebbar. In diesem Jahr ist im Rahmen des Weimarer Dreiecks Polen als Gastland dabei.
Programm (Auszug):
21.06. / 10:00 / HofGalerie / Eintritt frei
🖼️ Bienvenue la france! #6 Et la Pologne! 6. Ausstellung der Mitmach-Fotoaktion
21.06.2025 / 10:00 / Hof
🥖 Bleu-Blanc-Rouge / Brunch mit französischen und polnischen Spezialitäten
21.06. / 14:00 / Stall
24.06. / 17:00 / Stall
📽️ Chłopi / Das Flüstern der Felder (Film)
27.06. / 19:30 / Feuerwache Sudenburg (Halberstädter Str. 140)
📽️ Vika! (Film) + 🕺 Schwoof mit DJ Bugs
01.07. / 16:00 / Stall
07.07. / 19:00 / Stall
📽️ Das Kostbarste aller Güter (Film)
02.07. / 19:00 / Stall
📽️ Der perfekte Schein – Der Fall Bojarski (Film)
03.07 / 19:00 / Scheune / Eintritt frei
📖 Adam Gusowski: Karambolage Polska + Das Weimarer Dreieck (Lesung)
05.07. / 11:00 / Hof / Eintritt frei
🛒 Dies & Das & Flohmarkt / To & Tamto & Pchli Targ
08.07. / 21:00 / Innenhof / Eintritt frei
🎻 The New Solarism (Konzert)
09.07. / 19:00 / Literaturhaus (Thiemstr. 7) / Eintritt frei
📖 Martin Adam: Eksperyment. Was wir aus Polens Kampf gegen den Rechtspopulismus lernen können (Lesung)
Veranstalter: ARTist e.V. in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt, arte TV, dem Polnischen Institut Berlin – Filiale Leipzig und weiteren Partnern
[Grafik © Moritzhof / ARTist e.V.]
20/06/2026
Nach dem musikalischen Auftakt zur Jüdische Woche Leipzig und der Fête de la musique am Sonntagabend um 18:30 Uhr geht es am gleichen Abend direkt musikalisch weiter:
📅 21.06.2026 / 21:30 / Leipzig / Polnisches Institut / Eintritt frei
🎵 TATE-MAME – EINE MUSIKALISCHE REISE DURCH GALIZIEN
mit 🎙️ Karolina Trybala (Gesang, Leipzig), 🪗 Dr. Mateusz Dudek (Akkordeon, Kraków) und 🎻 Alexander Bersutsky (Violine, Odessa)
Karolina Trybała lebt und vermittelt zwischen den Kulturen und ist als Sängerin und Pädagogin in ganz Europa unterwegs. Mit großer Stimme und Leidenschaft widmet sie sich seit vielen Jahren der jüdischen Musik aus Galizien, woher ihre Vorfahren stammen. Aus Ihren Recherchen entstand 2021 das Gesangsbuch „TATE-MAME“ – jiddisch für „Eltern“. Auf der Bühne präsentiert sie ihre Lieblingslieder daraus: Klezmer-Klassiker, alte Tangos, Songs aus den jüdischen Theatern aus Lviv/Lemberg (Ukraine), Kraków (Polen) und New York (USA), wohin viele galizische Künstler emigrierten.
Veranstalter: Polnisches Institut Berlin – Filiale Leipzig im Rahmen der Jüdischen Woche in Leipzig und der Fête de la musique in Kooperation mit dem Institut français Leipzig / Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes sowie durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Stadtrat beschlossenen Haushaltes der Stadtverwaltung Leipzig.
[Foto © Karolina Trybała]
19/06/2026
Zum Auftakt der ✡️ Jüdische Woche Leipzig und im Rahmen der 🪗 Fête de la musique laden wir am Sonntag in Leipzig zu gleich zwei außergewöhnlichen Konzerten ein. Den Anfang machen zwei Musikinstrumente, die man nicht täglich zu hören bekommt, und ein wegweisender polnischer Forscher:
📅 21.06.2026 / 18:30 / Leipzig / Polnisches Institut / Eintritt frei
🎵 SILIZIUM UND SINAI. JÜDISCHES RITUAL UND DIGITALE GEGENWART
Konzert von 📣 Barbara Gita (Schofar) und 🎵 Pina Bettina Rücker (Quarztiegel) sowie Vortrag von 🎤 PD Dr. habil Katrin Steffen (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
Das jüdische, rituell verwendete Schofar tritt elektronisch bearbeitet in Beziehung zu Quarztiegeln. Diese sind ein Nebenprodukt bei der Herstellung von Silizium-Einkristallen. Die wiederum sind die Grundlage für unsere heutige Mikroelektronik. Computer und Handys wären nicht denkbar ohne die Erfindung des Einkristallziehens aus der Schmelze, welche den polnischen Wissenschaftler JAN CZOCHRALSKI (1885–1953), berühmt gemacht hat. Sein sog. „Czochralski-Verfahren“ prägt die Mikroelektronik bei der Herstellung von reinen, monokristallinen Materialien bis heute. Ab 1940 arbeitete der polnische Chemiker mit Weltruf mit Zustimmung des polnischen Untergrunds für die deutsche Besatzungsmacht in Warschau. Insgeheim organisierte er Hilfe für Bedürftige im deutsch besetzten Warschau.
Veranstalter: Polnisches Institut Berlin – Filiale Leipzig im Rahmen der Jüdischen Woche in Leipzig und der Fête de la musique in Kooperation mit dem Institut français Leipzig, gefördert vom Kulturamt der Stadtverwaltung Leipzig