19/06/2026
Teil II unserer kleinen Reihe für die pädagogische Praxis im Rahmen der Aktionswochen gegen antimuslimischen Rassismus 2026:
🗣️ Austausch und Vernetzung fördern
Ein möglicher Ansatz ist die Gründung einer Vielfalt-AG an der Schule. Auch unsere „Wie wollen wir leben?“-Workshops bieten Jugendlichen Anknüpfungspunkte, um sich mit antimuslimischem Rassismus und anderen Formen von Diskriminierung im Schulalltag auseinanderzusetzen und gegenseitig zu stärken.
🔗 Handreichung von QUEERFORMAT Fachstelle Queere Bildung: https://q***rformat.de/engagement-von-schuelerinnen-unterstuetzen-leitfaden-zur-gruendung-und-begleitung-einer-q***ren-ag-oktober-2022/
🔗 "Wie wollen wir leben?"-Workshops von ufuq.de: https://www.ufuq.de/fachstelle-bayern/workshops/ (Fachstelle Bayern) und https://www.ufuq.de/fachstelle-berlin/workshops/ (Fachstelle Berlin)
18/06/2026
🧐 Was steckt hinter dem Boom von Manosphere und Tradwife-Content? Ana Gjeci fragt in ihrem Beitrag nicht nur, was diese Phänomene sind, sondern berücksichtigt vor allem auch das dahinter liegende Geschäftsmodell: Bestimmte Vorstellungen von Geschlecht werden heute systematisch verwertet. Sie zeigt, wie Unsicherheit in Ware verwandelt wird - und was das für junge Menschen bedeutet, die nach Orientierung suchen.
🔗 Hier können Sie den Beitrag lesen: https://www.ufuq.de/aktuelles/selling-masculinity-selling-femininity-ueber-die-manosphere-tradwives-und-die-oekonomisierung-von-identitaet-auf-dem-markt-der-unsicherheit/
17/06/2026
📣 JETZT ANMELDEN: Bundesweite Train-the-Trainer-Fortbildung 2026
Auch in diesem Jahr bietet ufuq.de eine Fortbildung für Trainer*innen, Multiplikator*innen und andere Fachkräfte im Themenfeld Islam, antimuslimischer Rassismus und Islamismus an. Dieses Jahr findet die Fortbildung online statt.
Mit dem Format sollen Fachkräfte unterstützt werden, die sich an der Schnittstelle von Jugendarbeit, politischer Bildung und universeller Prävention mit Fragen und Konflikten im Themenfeld von Islam, antimuslimischem Rassismus und Islamismus auseinandersetzen. Wir sprechen über aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen im Themenfeld, ihre möglichen Auswirkungen auf Jugendliche und über Optionen, diese im Rahmen von pädagogischer Arbeit ins Gespräch zu bringen.
📅 5.11., 19.11. & 3.12.2026 | ganztägig & online
👥 Für Fachkräfte in der schulischen und außerschulischen Bildungs-, Jugend- und Präventionsarbeit sowie Mitarbeiter*innen von Behörden und zivilgesellschaftlichen Trägern.
⏳ Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Also schnell bewerben und einen Platz sichern! Bewerbungsfrist ist der 14. August 2026.
🔗 Alle Infos zur Fortbildung & Anmeldung: https://www.ufuq.de/news_from_the_club/bundesweite-train-the-trainer-fortbildung-2026/
Die Schulung führt ufuq.de im Rahmen des Projektes KN:IX connect | Verbund Islamismusprävention und Demokratieförderung durch. Es wird im Bundesprogramm "Demokratie leben!" gefördert vom BMBFSFJ.
17/06/2026
Heute starten die bundesweiten Aktionswochen gegen antimuslimischen Rassismus 2026, koordiniert von CLAIM – Allianz gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit. Das diesjährige Motto „Muslime: Ein Teil von Dir“ macht sichtbar, dass muslimisches Leben ein selbstverständlicher Teil der Gesellschaft ist.
Bei ufuq.de beschäftigen wir uns seit vielen Jahren mit dem Themenfeld antimuslimischer Rassismus, insbesondere im Kontext von Schule und außerschulischer Jugendarbeit.
Im Rahmen der Aktionswochen möchten wir deshalb einen praxisnahen Beitrag leisten: In einer kleinen Reihe teilen wir Impulse und Anregungen für die pädagogische Praxis, um Fachkräfte im Umgang mit AMR und anderen Diskriminierungsformen konkret zu unterstützen.
Unser Ziel ist es, pädagogische Praxis zu stärken und Räume zu schaffen, in denen Jugendliche über antimuslimischen Rassismus sowie Fragen von Zugehörigkeit, Identität und Teilhabe ins Gespräch kommen können.
Antimuslimischer Rassismus ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, das sich sowohl in statistisch erfassten Vorfällen als auch in öffentlichen und politischen Diskursen zeigt. Die Aktionswochen bieten die Gelegenheit, Haltung zu zeigen und sich für ein diskriminierungssensibles und solidarisches Miteinander einzusetzen.
Teil 1 unserer Reihe: Pädagogische Räume schaffen.
📚 Unsere Praxismaterialien bieten Anregungen und konkrete Unterstützung für die pädagogische Arbeit:
🔗 Digitale Ausstellung „Perspektiven auf antimuslimischen Rassismus“: https://www.ufuq.de/publikation/digitale-ausstellung-perspektiven-zu-antimuslimischem-rassismus/
🔗 Methodenhandbuch Antimuslimischer Rassismus: https://www.ufuq.de/publikation/methodenhandbuch-antimuslimischer-rassismus/
🔗 Kartenset „The Kids Are Alright!“ für pädagogische Fachkräfte: https://www.ufuq.de/publikation/konflikte-im-klassenzimmer-das-kartenset-the-kids-are-alright/
11/06/2026
Welche Rolle spielen Geschlecht und Familienstrukturen in Radikalisierungsprozessen?
In ihrem Beitrag fasst Simone Rehm (Kompetenzzentrum gegen Extremismus, konex) fünf zentrale Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt „GenDerad. Geschlechterrollen in Familie und Erziehung im Kontext Salafismus“ zusammen und verbindet diese mit Reflexions- und Arbeitsfragen für die Beratungspraxis.
Der Beitrag richtet sich an Fachkräfte der (tertiären) Extremismusprävention.
🔗 Jetzt lesen: https://www.ufuq.de/aktuelles/geschlecht-familie-und-erziehung-im-kontext-radikalisierung-fuenf-erkenntnisse-fuer-die-praxis/
Der Text erschien ursprünglich in der Publikation „Ideale und Realitäten“, in der die Fallanalysen und die Untersuchung von Propagandamaterial ausführlich dargestellt werden.
🙏 Vielen Dank für die Möglichkeit der Wiederveröffentlichung!
03/06/2026
📙 Was bedeutet es, gleichzeitig q***r, muslimisch und migrantisch zu sein – in einer Welt, die dafür kaum Vorbilder kennt? Davon erzählt „Hijab Butch Blues“ von Lamya H. Ein Coming-of-Age-Roman, der religiöse Tradition und q***re Identität nicht als Widerspruch, sondern als Möglichkeit begreift.
💬 Unser Kollege Niklas Krüger erzählt im Interview, was ihn an dem Buch inspiriert hat – und welche Impulse Fachkräfte für ihre pädagogische Arbeit daraus mitnehmen können.
🔗 Interview lesen: https://www.ufuq.de/aktuelles/ufuq-de-liest-hijab-butch-blues-von-lamya-h/
02/06/2026
📢 Wir suchen Verstärkung!
Du hast Lust, Workshops mit Jugendlichen zu gestalten? Für unsere Fachstelle Bayern suchen wir engagierte Teamer*innen als selbständige Honorarkräfte, die unsere „Wie wollen wir leben?“-Workshops mit Jugendlichen durchführen und unser Team langfristig bereichern möchten.
In unseren Workshops geht es um Diskriminierung & Empowerment, Identität & Zugehörigkeit, Religiosität & Islam, Verschwörungserzählungen und Extremismus. Jugendliche werden in unseren Workshops für verschiedene Formen von Diskriminierung und Ausgrenzung sensibilisiert und gegenüber Ideologien der Ungleichwertigkeit gestärkt.
Wir suchen dich:
🔸Du hast Spaß am Dialog mit Jugendlichen?
🔸 Du hast Interesse an Themen rund um Identität, Diskriminierungen, Empowerment und Extremismus in der Migrationsgesellschaft?
🔸 Du hast Lust, dich in deinem Standort-Team einzubringen und deine Einsätze flexibel zu gestalten?
Dann werde Teil von ufuq.de und bewirb dich bis zum 6. Juli 2026!
🔗 Alle weiteren Infos zu Ausschreibung und Bewerbung findest du hier: https://www.ufuq.de/news_from_the_club/verstaerkung-gesucht-teamerinnen-fuer-unsere-wwwl-workshops-in-bayern/
Wir freuen uns auf deine Bewerbung!
Die Fachstelle Bayern von ufuq.de wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) und durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.
27/05/2026
Migration betrifft nicht nur Menschen mit Migrationserfahrung, sondern verändert die gesamte Gesellschaft samt ihrer Institutionen, Diskurse und kulturellen Praktiken. Die deutsche Gesellschaft kann längst als „superdivers“ bezeichnet werden. Gleichzeitig ist Migration ein zunehmend kontrovers diskutiertes Thema. Zeit für ein paar Fakten!
Ein Beitrag von El-Mafaalani auf www.ufuq.de.
Der Text wurde auf der Webseite der für politische Bildung (bpb) unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 3.0 DE erstveröffentlicht.
🔗 Beitrag lesen: https://www.ufuq.de/aktuelles/demografie-und-migration-zu-den-veraenderungsdynamiken-der-deutschen-bevoelkerung/
22/05/2026
Was für drei spannende Tage auf der :publica 2026! 🚀
Unsere Kollegin Sakina Abushi war dort mit ihrem Vortrag „Haramstufe Rot: Orthodoxie und Orientierung im Netz“ vor Ort und hat gezeigt, wie breit das Spektrum an Stimmen ist, die sich online zu Islam & Alltag äußern – von klassischen religiösen Autoritäten über junge Influencer*innen. Bis hin auch zu Akteuren, die Religion für ihre eigenen extremistischen Narrative nutzen.
Zentrale Fragen waren:
🔸Wer bestimmt heute eigentlich, was islamisch „korrekt“ ist?
🔸Ist halal/haram ein modernes digitales Phänomen? Oder ein zentrales Element traditioneller islamischer Religiosität?
🔸Und was bedeutet dies für Prävention und politische Bildung?
Deutlich wurde: Viele junge Menschen gestalten ihre Religiosität individuell – und suchen gleichzeitig online nach Orientierung und eindeutigen Ansagen. Begriffe wie halal und haram bieten dabei Struktur, Zugehörigkeit und wirken auch stark auf Plattformen wie TikTok & Instagram.
Im anschließenden Q&A am Stand von KN:IX connect, gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern ZaD, IFAK e.V. und BAG RelEx haben wir diese Perspektiven noch etwas weiter diskutiert, insbesondere mit Blick auf Präventions- und Bildungsarbeit.
Danke für die spannenden Gespräche, Fragen und das Interesse an unserer Arbeit! 🙌🧡
22/05/2026
Warum erreichen extremistische Inhalte Jugendliche auf Social Media so gut? Weil sie oft einfache Antworten auf komplexe Fragen geben – gezielt emotionalisierend, nah an der Lebenswelt und verbunden mit starken Versprechen von Zugehörigkeit und Orientierung.
Im Interview mit der taz spricht unsere Co-Geschäftsführerin Canan Korucu darüber, wie salafistische Influencer und Akteure Plattformen wie TikTok und Instagram nutzen – und warum Medienkompetenz, auch von Eltern, und echte Dialogräume für Jugendliche wichtiger denn je sind.
🔗 Das komplette Interview zum Nachlesen: https://taz.de/Social-Media-Propaganda-bei-Jugendlichen/!6172158/